Wenn das Licht ausgeht, weiß in einer Wohnung jeder, was zu tun ist.
Planrot macht aus eurem Haushalt diese Wohnung: ein Plan für die ersten 72 Stunden ohne Strom, Netz und Wasser – in 20 Minuten erstellt, am Kühlschrank aufgehängt.
Planrot macht aus eurem Haushalt diese Wohnung: ein Plan für die ersten 72 Stunden ohne Strom, Netz und Wasser – in 20 Minuten erstellt, am Kühlschrank aufgehängt.
Ein Stromausfall trifft ein ganzes Haus gleichzeitig. Was danach passiert, entscheidet sich Wohnung für Wohnung – und es hat nichts mit Glück zu tun.
Kein Flurlicht, kein Fernseher, keine Heizungspumpe. Aus dem Fenster: die Straße ist dunkel, die Nachbarhäuser auch. Das Handy hat noch 41 Prozent.
Der Notruf im Aufzug hängt an derselben Leitung. Wer jetzt drinsteht, wartet auf die Feuerwehr – und die hat in dieser Nacht viel zu tun.
Die Mobilfunkmasten haben Akkus für ein paar Stunden, dann schweigen sie. WLAN ist längst aus. Wer holt morgen die Kinder, wenn niemand anrufen kann? Diese Frage hat hier nie jemand beantwortet.
Gas kommt noch – aber die Steuerung braucht Strom, die Pumpe auch. Bis zum Morgen sind es 14 Grad in der Wohnung, bei Frost draußen deutlich weniger.
Die Druckerhöhungspumpe im Keller steht still. Unten tröpfelt es noch, oben nicht. Keine Spülung, kein Zähneputzen, kein Tee – und niemand hat Wasser im Abstellraum.
Milch, Aufschnitt, das Insulin in der Tür. Die Tiefkühltruhe hält noch einen Tag – wenn niemand sie öffnet. Hier öffnet sie jemand alle zwanzig Minuten, um nachzusehen.
Zwei Minuten nach dem Ausfall steht die Laterne auf dem Tisch. Radio auf 93,1: großflächig, Dauer unklar. 84 Liter Wasser im Abstellraum, Decken bereit, Treffpunkt für morgen abgemacht. Die Kinder schlafen weiter, weil niemand hektisch ist.

Zwölf Zeilen am Kühlschrank: Lampen, Radio-Frequenz, Wasser, Absperrungen, Treffpunkte, Nummern. Groß genug für Oma, klar genug für ein Kind. Papier braucht keinen Strom.

Stromausfall, kein Netz, kein Wasser, Heizung aus, Evakuierung. Erste zehn Minuten, erste Stunde, erster Tag – mit euren Mengen und eurer Etage. Wie Piloten: nicht denken, lesen.
Wir stufen die Lage redaktionell ein und melden uns per Mail und Push, wenn aus Gelb Orange wird. Amtliche Warnungen für euren Landkreis kommen dazu, der wöchentliche Lagebrief auch. Nicht paranoid. Früher dran.
Heute: Stufe Gelb · Erhöhte Aufmerksamkeit
Fast jeder zweite Mensch in Deutschland macht sich laut Umfragen Sorgen vor einem Krieg. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz empfiehlt jedem Haushalt zehn Tage Vorrat. Schweden schickt seinen Bürgern eine Broschüre nach Hause, was im Krisenfall zu tun ist. Vorsorge ist das, was ruhige Menschen tun, damit es normal bleibt.
Kein Bunker. Keine Ideologie. Ein Blatt am Kühlschrank und ein ruhiger Kopf, wenn andere suchen.
Ein PDF, das man einmal kauft, liegt im Download-Ordner und veraltet. Ein Plan lebt: Die Lage ändert sich, Warnungen kommen, euer Vorrat läuft ab, die Kinder werden älter. Die Mitgliedschaft hält euren Plan am Leben – und finanziert, dass wir Planrot jede Woche weiterbauen: den Lagebrief, neue Rote Karten, die Community.
Unsere Regel: Bei Stufe Rot warnen wir jeden Haushalt per E-Mail, der je bei uns war – Mitglied oder nicht.
Jederzeit kündbar, ohne Frist. Bezahlt wird erst, wenn ihr euren Befund gesehen habt.