PLANROT

Wenn das Licht ausgeht, weiß in einer Wohnung jeder, was zu tun ist.

Planrot macht aus eurem Haushalt diese Wohnung: ein Plan für die ersten 72 Stunden ohne Strom, Netz und Wasser – in 20 Minuten erstellt, am Kühlschrank aufgehängt.

Meinen Haushalt prüfen 14 Fragen · 90 Sekunden · kostenlos, ohne Anmeldung

Dieselbe Nacht. Sechs Wohnungen. Ein Unterschied.

Ein Stromausfall trifft ein ganzes Haus gleichzeitig. Was danach passiert, entscheidet sich Wohnung für Wohnung – und es hat nichts mit Glück zu tun.

Schnitt durch ein Mehrfamilienhaus in der Nacht: alle Wohnungen dunkel, eine Küche im zweiten Stock ist von einer Laterne rot erleuchtet, eine Familie sitzt am Tisch
23:47Das ganze Haus

Das Licht geht aus. Überall gleichzeitig.

Kein Flurlicht, kein Fernseher, keine Heizungspumpe. Aus dem Fenster: die Straße ist dunkel, die Nachbarhäuser auch. Das Handy hat noch 41 Prozent.

23:48Der Aufzug

Zwischen zwei Etagen bleibt der Aufzug stehen.

Der Notruf im Aufzug hängt an derselben Leitung. Wer jetzt drinsteht, wartet auf die Feuerwehr – und die hat in dieser Nacht viel zu tun.

23:55Dritter Stock

„Kein Dienst.“ Das Netz ist weg.

Die Mobilfunkmasten haben Akkus für ein paar Stunden, dann schweigen sie. WLAN ist längst aus. Wer holt morgen die Kinder, wenn niemand anrufen kann? Diese Frage hat hier nie jemand beantwortet.

00:20Erdgeschoss

Die Gastherme im Flur ist aus.

Gas kommt noch – aber die Steuerung braucht Strom, die Pumpe auch. Bis zum Morgen sind es 14 Grad in der Wohnung, bei Frost draußen deutlich weniger.

01:30Vierter Stock

Ab dem vierten Stock kommt kein Wasser mehr.

Die Druckerhöhungspumpe im Keller steht still. Unten tröpfelt es noch, oben nicht. Keine Spülung, kein Zähneputzen, kein Tee – und niemand hat Wasser im Abstellraum.

03:47Erster Stock

Der Kühlschrank ist seit vier Stunden ohne Strom.

Milch, Aufschnitt, das Insulin in der Tür. Die Tiefkühltruhe hält noch einen Tag – wenn niemand sie öffnet. Hier öffnet sie jemand alle zwanzig Minuten, um nachzusehen.

23:49Zweiter Stock

Und hier hängt ein Blatt am Kühlschrank.

Zwei Minuten nach dem Ausfall steht die Laterne auf dem Tisch. Radio auf 93,1: großflächig, Dauer unklar. 84 Liter Wasser im Abstellraum, Decken bereit, Treffpunkt für morgen abgemacht. Die Kinder schlafen weiter, weil niemand hektisch ist.

Der Unterschied ist kein Bunker. Es ist ein Plan, den alle in der Wohnung kennen.

Meinen Haushalt prüfen Der Test rechnet mit eurer Etage, eurer Heizung und euren Leuten.

In dieser Wohnung liegt kein Vorrat für ein Jahr. Nur das hier.

Ein Blatt mit roter Kante hängt unter einem roten Magneten an einer Kühlschranktür, angeleuchtet von einer Taschenlampe
Das Blatt

Eine Seite, die die Nacht regelt.

Zwölf Zeilen am Kühlschrank: Lampen, Radio-Frequenz, Wasser, Absperrungen, Treffpunkte, Nummern. Groß genug für Oma, klar genug für ein Kind. Papier braucht keinen Strom.

Eine Hand greift nach einer von fünf roten Karten auf einem Küchentisch, daneben leuchtet eine Laterne
Elf rote Karten

Für die Fälle, in denen niemand klar denkt.

Stromausfall, kein Netz, kein Wasser, Heizung aus, Evakuierung. Erste zehn Minuten, erste Stunde, erster Tag – mit euren Mengen und eurer Etage. Wie Piloten: nicht denken, lesen.

Lage & Alarm

Jemand, der aufpasst, bevor die Regale leer sind.

Wir stufen die Lage redaktionell ein und melden uns per Mail und Push, wenn aus Gelb Orange wird. Amtliche Warnungen für euren Landkreis kommen dazu, der wöchentliche Lagebrief auch. Nicht paranoid. Früher dran.

Heute: Stufe Gelb · Erhöhte Aufmerksamkeit

Du bist nicht paranoid. Du bist früher dran.

Fast jeder zweite Mensch in Deutschland macht sich laut Umfragen Sorgen vor einem Krieg. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz empfiehlt jedem Haushalt zehn Tage Vorrat. Schweden schickt seinen Bürgern eine Broschüre nach Hause, was im Krisenfall zu tun ist. Vorsorge ist das, was ruhige Menschen tun, damit es normal bleibt.

Kein Bunker. Keine Ideologie. Ein Blatt am Kühlschrank und ein ruhiger Kopf, wenn andere suchen.

Weniger als ein Kasten Wasser. Und warum nicht einmal.

Ein PDF, das man einmal kauft, liegt im Download-Ordner und veraltet. Ein Plan lebt: Die Lage ändert sich, Warnungen kommen, euer Vorrat läuft ab, die Kinder werden älter. Die Mitgliedschaft hält euren Plan am Leben – und finanziert, dass wir Planrot jede Woche weiterbauen: den Lagebrief, neue Rote Karten, die Community.

Unsere Regel: Bei Stufe Rot warnen wir jeden Haushalt per E-Mail, der je bei uns war – Mitglied oder nicht.

4,90€ / Monat

Jederzeit kündbar, ohne Frist. Bezahlt wird erst, wenn ihr euren Befund gesehen habt.

  • Euer Plan in 20 Minuten: Blatt, Rote Karten, Mengen für genau euch
  • Alarm per Mail und Push, wenn sich die Stufe ändert
  • Amtliche Warnungen für euren Landkreis, wöchentlicher Lagebrief
  • Vorrat mit Ablaufdaten, Erinnerung vier Wochen vorher
  • App, die ohne Netz funktioniert, und alles als PDF
Mit Frage 1 anfangen 14 Fragen · 90 Sekunden · erst Befund, dann Entscheidung

Drei Fragen, ehrlich beantwortet

Ist das ein Abo, das man nicht mehr loswird?
Nein. 4,90 € im Monat oder 39 € im Jahr, kündbar mit einem Klick im Konto, ohne Frist. Euer Blatt, eure Karten und euer Ordner bleiben als PDF bei euch – auch danach.
Ist Planrot eine amtliche Warnung?
Nein. Amtlich warnt der Staat über NINA und Cell Broadcast – die App zeigt diese Warnungen für euren Landkreis an. Unsere Stufen sind eine redaktionelle Einschätzung. Sie füllen die Lücke zwischen „nichts tun“ und „zu spät dran sein“.
Wir wohnen zur Miete, dritter Stock, kein Keller. Bringt uns das etwas?
Gerade dann. Der Plan rechnet mit eurer Wohnung: Wasserdruck ab dem vierten Stock, Aufzug, Gasetagenheizung, kein Garten, kein Generator. Vorsorge ist kein Eigenheim-Thema. Sie ist eine Frage von zwanzig Minuten.